Gedanken zu „Zwischen uns die Wolken“

als ich vor ein paar Tagen gefragt wurde ob ich im Rahmen einer Veranstaltung zur Veröffentlichung von „Zwischen uns die Wolken“ von Hailey J. Romance etwas schreiben würde, sagte ich sofort ja…

und dann saß ich vor einem weissen Blatt und versuchte etwas zu Stande zu bringen…
dieses Buch hat mich sehr bewegt, aber nichts was mir in den Kopf kam, hätte nur Ansatzweise ausgereicht um dem gerecht zu werden…
und aus diesem Grund habe ich mich entschieden, als selbst an Krebs Erkrankte, mehr in die Hoffnung zu investieren…

wenn du die Diagnose Krebs bekommst, dann setzt irgendwo im Kopf irgendetwas aus…ich erinnere mich auch fast vier Jahre später noch daran, was in mir losgetreten wurde…
ich saß im falschen Zug und wollte einfach nur aussteigen…
das konnte nicht die Wahrheit sein…
und als zweites kam die Angst…Angst vor dem Sterben…Angst das es das nun gewesen sein soll…einfach so…
und was du dann brauchst, sind Menschen die an dich glauben…die an deiner Seite stehen – Tag und Nacht…die dich immer wieder aus deinem dunklen, kalten Loch raus holen…
ich hatte das Glück das sich binnen ganz kurzer Zeit ein sehr enges Netzwerk um mich legte..das Menschen an meiner Tür klingelten um einfach nur HALLO zu sagen…das Menschen gegeben haben, ohne zu fragen ob ich das möchte…denn ich glaube, ich hätte alles abgewiesen…

vor einigen Monaten gab ich für unsere Mitarbeiterzeitung ein Interview…und genau das möchte ich euch hier zur Verfügung stellen…dieses Interview steht dafür, das wir nicht als gesund aus so einer Erkrankung hervorgehen…nur als geheilt am Krebs – vorübergehend oder für immer steht in den Sternen…
und es soll jedem Erkrankten Mut machen und Hoffnung geben…

der Vermerk zu Foto und Interview:
GeNoMagazin
Mitarbeiterzeitschrift des Klinikverbunds Gesundheit Nord
Ausgabe 22, Dezember 2018
Foto: Kerstin Hase, Text: Melanie Walter

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