Harte Kerle häkeln nicht

allein der Titel versprach mir schon Lesevergnügen…
„Harte Kerle häkeln nicht“ ist das neue Buch von Karin Koenicke…
eine meiner Lieblingsautorinnen…

ich liebe es in ihre Geschichten abzutauchen…liebe den Schreibstil…aber der Reihe nach…
zu erst,

der Blick auf den Klappentext:
Er hat stahlharte Muskeln, einen stechenden Blick, den schwarzen Gürtel – und das Letzte, was er braucht, ist eine kunterbunte Häkel-Fee!

Ein Brief vom Notar ist die Rettung für Valerie. Gerade als sie ihren Job verloren hat und nicht weiß, wie sie die nächste Miete bezahlen soll, flattert ihr eine Erbschaft ins Haus. Sie bekommt einen Laden überschrieben und kann endlich ihren Traum von einem Häkel-Café verwirklichen! Doch die Sache mit dem Café Woll-Lust hat einen Haken: Es gibt nämlich einen Miterben, den barschen Kampfsportler Greg. Er und seine Karate-Gang sind nicht gerade begeistert, als Valeries Handarbeitsschwestern den Laden übernehmen. Gibt es zwischen bunten Häkelnadeln und schwarzen Gürteln auch noch einen roten Faden für die Liebe?

Ein Roman mit Herz und Humor, nicht nur für Häkel-Fans und Karate-Gurus!

mein Blick auf das Buch:
das Cover ist schön gewählt…ist nen Hingucker und verspricht irgendwie witzig zu sein…
die Auswahl und Anordnung der Schrift wirken passend und runden das Ganze schön ab…
der Klappentext ist ansprechend…weckt mein Interesse und erzählt schon mal ein bisschen worum es geht…

mein Blick in das Buch:
wieder mal ein Buch das mich direkt auf der ersten Seite abgeholt hat…es ist vom Aufbau her spannend und einnehmend…es ist witzig, aber genauso auch ernst…es werden viele verschiedene Emotionen in einem angesprochen…eben noch herzhaft gelacht, dann wieder mit der Hand an die Stirn geschlagen *das hat er gerade nicht wirklich getan*…
es ist beim lesen sehr abwechslungsreich…dazu dieser mitnehmende Schreibstil der Autorin…es bleibt spannend bis zur letzten Seite…

das Thema zur Story, gut gewählt und umgesetzt…ist es doch dieses immer wiederkehrende Bild wie ein Mann zu sein hat…sind es doch immer wieder diese ganzen Vorurteile die wir im Kopf haben, die sich hier zu nutze gemacht werden…

die Charaktere sind gut ausgefeilt…sie haben ihre Ecken und Kanten…und da sie über die Story hinweg wachsen, ist so manch Ecke am Ende auch ein bisschen abgerundet…
Greg fand ich richtig toll dargestellt…verkörpert er doch hier diesen absolut oberflächlichen Typen…in Valerie hat er da eine gute Gegnerin gefunden…sie ist witzig und läßt sich von seinem Macho-Gehabe nicht wirklich beeindrucken…

Szenen werden so wortgewandt beschrieben, das sie direkt vor dem Auge Form und Farbe annehmen können…

Fazit:
Lesespass pur…aber, wie eigentlich immer, auch ne Menge zum nachdenken…

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