wie ich einen interessanten Menschen kennen lernte

ich habe heute jemandem versprochen eine Geschichte zu erzählen…und genau das mach ich jetzt..
dies trug sich vor einiger Zeit so oder so ähnlich zu:

da gab es mal bei Facebook diese eine Freundschaftsanfrage, die in meinem Postfach landete….
ein Typ…hm…annehmen oder besser nicht?…meist kommt da ja nichts gescheites bei rüber…
ach guckst mal über das Profil drüber…manchmal hilft das ja bei der Entscheidungsfindung…

okay, ich seh wir haben zumindest 5 gemeinsame Freunde…was verbindet uns denn? oder besser, welche Leute verbinden uns denn…eine Bloggerin und der Rest sind Autoren…
okay, dann scheinen wir schon mal Bücher als gemeinsamen Nenner zu haben…

lange Rede, kurzer Sinn…oder anders rum?
ich hab die Freundschaftsanfrage angenommen und mich nett bei dem jungen Mann bedankt…und wollte natürlich wissen wie er denn auf mein Profil gestossen sei…er redete was von Vorgeschlagen, Fotos und Bauchgefühl…
wie jetzt? ein Mann? seit wann hören die denn auf ihr Bauchgefühl?
okay…ich nehm das mal so hin und schau ob ich schlauer werde….ich hab den Herrn dann mal gestalkt…und stellte dabei fest das ich wohl zu neuem Lesestoff kommen könnte…aber dazu später mehr…
erstmal stellte ich fest das wir beide sehr auf Texte achten…wir fanden heraus das wir einiges an gleicher Musik hören…

ja, und dann kam der eine Tag, an dem ich ein Buch in die Hand nahm mit seinem Namen drauf und dem Titel „Rebellen lieben leidenschaftlich: Männerherzen schlagen schneller“ …
wow…im Grossen und Ganzen zeigt die Geschichte wie zwei Menschen die sich lieben zu einander finden können…aber, es zeigt auch das wir lernen müssen über den Tellerrand hinweg zuschauen…das es Länder gibt in denen Homosexualität noch immer unter Strafe gestellt ist…und das es sehr häufig gerade diese Urlaubsparadiese sind…
ich war von der erzählten Nüchternheit zum Teil sehr erschrocken…der Autor konnte Situationen so gut einfangen….brachte sie mit einer schönen Sprache hervor…eine Sprache die warm, aber genauso auch knall hart war…
ja dieses Buch lies mich eine Weile nachdenkend zurück…

danach fiel mir „Verliebt in die Freiheit“ in die Hände…auch in diesem Buch läßt der Autor etwas für mich zurück…
ich mag Bücher die mir ausser der Geschichte etwas mit auf den Weg geben – die mich einen Moment inne halten lassen…
zwei Männer die unterschiedlicher nicht sein könnten…schwarz gegen weiss…Ying gegen Yang…Einsamkeit gegen pulsierendes Leben…
zwei Männer die sich trotz allem zu einander hingezogen fühlen…
zwei Männer – eine Mission…

und zu guter letzt kam „Weil du mir die Sterne zeigst“…
ich starte hier mal mit meinem Lieblingszitat „Der Sinn des Lebens ist leben“ (Casper)…und genau darum geht es in diesem Buch…
es wird in diesem Buch noch einmal schön auf die Engstirnigkeit von Menschen eingegangen…
wie der Autor es schon so schön in seinem Buch sagte „Gefährlich ist die Angst vor allem Andersartigem.“
es trifft Stadt auf Dorf…Grossstadt auf Hinterwäldler…es ist einfach schön beschrieben…
man erfährt das das wichtigste was man besitzen kann Zeit ist…nicht das rasend schnelle Tempo der Grossstadt…man lernt Natur zu geniessen…lernt Nähe zu zulassen…und sich Zeit zu nehmen…für sich und auch für andere…
und das finde ich, ist das was wir uns alle immer wieder auch vor Augen halten müssen…wie wichtig unsere Zeit ist…wie wertvoll…

ja, aber zurück zum Ursprung…diese drei Bücher brachten mich diesem Menschen der mir da eine Freundschaftsanfrage gestellt hatte, deutlich näher…denn jemand der so darüber schreibt, der lebt zum Teil auch so in seinen Möglichkeiten…
und das wiederum kommt mir entgegen…
ach ja und der junge Mann von dem hier geredet wurde ist der Autor Tommy Herzsprung…und heute bin ich froh das ich damals seine Freundschaftsanfrage angenommen habe…denn es vergeht kaum ein Tag an dem er mir nicht mit seinen Beiträgen ein Lächeln ins Gesicht zaubert…
Danke Tommy…das war nun meine Geschichte zu unserem Kennenlernen 🙂

 

 

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