drei Nüsse für Nelly

oh man…das Jahr hat gerade mal 13 Tage und ich habe heute Morgen mein 7. Buch beendet…
in diesem Fall war es wieder mal eine Story die ich vorab lesen durfte…
die Rede ist hier von „Drei Nüsse für Nelly“ von Karin Koenicke…
das Buch hat ca  200 Seiten

erstmal der Klappentext:
Auch die Großstadt verbirgt einen Funken Magie
Der New Yorker Winter zaubert Eisblumen ans Fenster, aber die Malerin Nelly hat den Blick für kleine Wunder verloren. Seit Wochen sucht sie nach dem Aquarellmaler Julian, in den sie sich an einem goldenen Septembertag verliebt hat. Zudem ist ihr Kater verschwunden und ihr Fabrikjob wird immer härter. Vielleicht hält das Leben für Nelly einfach kein Glück bereit?
Mitten in der verschneiten Großstadt begegnet sie einem Straßenmusiker, der ihr eine Haselnuss schenkt. Und genau diese unscheinbare Nuss sorgt dafür, dass sich Nellys Leben auf fast schon märchenhafte Weise verändert …

mein Blick aufs Buch:
das Cover gefällt mir…strahlt es doch eine gewisse Ruhe aus…Schriftart und -farbe sind gut auf einander und auch auf den Rest des Covers abgestimmt…
der Klappentext wirkt interessant und ansprechend…macht Lust auf die Geschichte…

mein Blick ins Buch:
über diese Geschichte liegt ein märchenhafter Zauber…
ein Hauch Magie…
gibt es Seelenverwandte?

erzählt wird die Geschichte von Julian und Nelly…
beide trafen sich an einem Sommertag im Park…von Anfang an waren sie auf einer Wellenlänge…als sie später am Abend zusammen mit der Bahn fahren wollen, kommt es zu einem Zwischenfall und beide verlieren sich aus den Augen…
jeder für sich begibt sich auf die Suche nach dem anderen…aber, sie können sich nicht finden…und von einander lassen, noch viel weniger…
Wochen später wird es einige Zufälle geben, in denen die Beiden glauben sich nah zu sein…ohne sich zu sehen…
und dann gibt es da noch die drei Haselnüsse…ja, sie spielen eine Rolle…
Welche? Das findet am Besten selbst heraus…

in der Tat war ich, auf Grund des Titels, gewillt zu glauben das es sich um ein Märchen handelt…
und, obwohl über der gesamten Story etwas märchenhaft Magisches liegt, ist es halt doch keins…
es ist eine wunderschön erzählte Geschichte…eine Liebesgeschichte mit Herzschmerz…Herzschmerz aber nicht weil die Beiden sich gegenseitig verletzen, sondern weil sie einfach nicht zu einander finden…es Momente gibt, wo sie an ein Happy End zweifeln…und man ihnen zurufen möchte „haltet durch“…
eine Liebesgeschichte mit einem Hauch Magie…

die Charaktere sind sehr liebevoll dargestellt…sie strahlen viel Empathie aus…
sie geraten in manch Situation, aus denen sie erstmal keinen Ausweg sehen…
auch trifft man auf die ein oder andere Bekannte aus anderen Geschichten von Karin Koenicke…das mag ich generell immer besonders leiden…hat was von „alte Bekannte wieder treffen“…
Szenen werden sehr detailreich beschrieben…es steckt viel Liebe im Detail…
die Story hat einen angenehmen Spannungsbogen…immer von Situation zu Situation und nur so leicht das es im eigenen Bauch ein paar Schmetterlinge zaubert…

in seiner ganzen Art und Weise unterscheidet sich die Geschichte mal wieder von vielen anderen…man bekommt ganz nebenbei ein bisschen Kunst vermittelt…ohne das es aufdringlich wirkt…man bekommt die Chance, an Hand beschriebener Bilder sich eigene Gedanken zu machen…
auch die Beschreibung von Farben und was Farben in einem auslösen find ich sehr gelungen

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