No Return 4: Gefährlicher Ruhm

noch ein Buch ist bei mir mit seiner Rezension hinten runter gefallen…
es handelt sich um „No Return 4: Gefährlicher Ruhm“ von Jennifer Wolf…
wie aus dem Titel hervor geht handelt es sich bereits um den vierten Teil der Gay Romance…die Reihe ist damit auch abgeschlossen…
das Buch hat gut 280 Seiten…

hier der Klappentext:
**Der letzte Band der Rockstar-Romance über die Bandboys in Love!**
Gerade noch sah es nach einem perfekten Happy End für Shane und Fabian aus. Endlich dürfen die beiden ihre Beziehung öffentlich machen und müssen sich vor niemandem mehr verstecken. Doch das Rampenlicht auf ihrer Liebe hat seinen Preis: Plötzlich macht ein Foto aus Fabians Vergangenheit die Runde, das den jungen Tänzer unwillkürlich in Verruf bringt und die Herzen der beiden erneut auf eine harte Probe stellt…

mein Blick auf das Buch:
das Cover ist an die drei Vorgängerteile angelehnt…es ist klar ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Teilen zu erkennen…das Cover wirkt farblich und mit Auswahl und Anordnung der Schrift für mich stimmig…
der Klappentext spricht an…macht Lust auf die Geschichte…ich denke aber wer Teil drei gelesen hat, will eh wissen wie es weiter geht

mein Blick in das Buch:
puh, das war ein emotionaler vierter Teil…die Reihe hat mir richtig gut gefallen…zeigt sie mal wieder auf mit welchen Vorurteilen man zu kämpfen hat, wenn man nicht der „Norm“ entspricht…
wenn man liebt, wen man will…wenn es einem nicht um das Geschlecht des anderen geht, sondern in erster Linie um den Menschen…

der letzte Teil hat  nochmal aufgezeigt mit welchen Problemen Shane und Fabian zu kämpfen haben…
wie schwer es ist dem öffentlichen Druck stand zu halten…wie gern man aufgeben und alles hinschmeißen möchte…wie oft einfach eine Lösung fehlt…
wie schwer es ist seinen eigenen Weg zu finden und ihn dann auch zu gehen…

die Charaktere haben mir sehr gut gefallen…ihre Probleme waren für mich verständlich und nachvollziehbar…
die Protas wurden super dargestellt…mit Ecken und Kanten ausgestattet…und sie wachsen über die Story und wirken am Ende deutlich reifer…
diese Angst und Verletzlichkeit ist sehr gut rüber gekommen…beide wirkten einfach echt in ihrem Handeln und Denken…

die Geschichte wird mit einem angenehmen Spannungsbogen erzählt…ein permanentes kribbeln bleibt bestehen…
die Story flüssig erzählt und am Ende bleiben keine losen Fäden zurück – es ist alles gesagt…
Situationen werden in angenehmer Sprache und mit ausreichenden Wörtern beschrieben…dadurch können vor dem inneren Auge Bilder entstehen…

sehr gut gefallen hat mir auch der Umgang mit diesen permanenten Vorurteilen  – „wer ist denn die Frau?“ oder „Oh mein Sohn ist auch schwul, kennen sie den vielleicht?“

Fazit:
kurzweiliger Lesespass…in einer angenehmen Sprache wird eine schöne Geschichte erzählt, mit Charakteren die empathisch rüber kommen…

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