Shadows of Paradise

vor gut zwei Tagen fragte mich Zoe Dubois ob ich ihr neues Werk vorab lesen könnte…ganz ehrlich, eigentlich hatte ich dazu keine Zeit, denn ihr Neuer kommt schon heute raus…da ich Zoe aber sehr gerne mag und sie zu einer meiner Lieblingsautoren gehört habe ich dann doch sehr schnell zu gesagt…und so habe ich nun heute Morgen „Shadows of Paradise“ beendet…
das Buch hat so ca. 200 Seiten und man kann es gut zwischendurch lesen…

der Blick auf den Klappentext:
Das Paradies kann kaum schöner sein als dieser Ort. Diesen und weitere ähnliche Sätze hörte ich, als es darum ging, mich zu entscheiden, wo ich mich niederlassen wollte. Zur Auswahl stand – nun ja – die ganze Welt. Oder zumindest jene Destinationen, die bestenfalls mehr als ein- bis zweitausend Kilometer von zu Hause entfernt lagen. Und da blieb mir immer noch eine ganze Menge an Möglichkeiten.
Hawaii! Die Lösung blitzte eines Tages einfach vor mir auf. Wenig Bürokratie, keine zusätzlichen Sprachkenntnisse notwendig, keine Visastreitigkeiten – ich bliebe innerhalb des Landes und wäre doch ganze achttausend Kilometer von der Heimat entfernt.
Es war der perfekte Plan. Es fing gut an. Es ging besser weiter. Aber der Tag kam so sicher, wie die Sonne am Abend unter und am Morgen wieder aufgeht: Der Tag, an dem mir klar werden sollte, dass man vor seiner Vergangenheit nicht fliehen kann …

mein Blick auf das Buch:
der Klappentext wirkt ansprechend…gibt einen kleinen Blick darauf, was einen erwartet…wirkt interessant und macht Lust auf die Story…
das Cover ist okay…wobei ich jetzt nicht sagen könnte ob es mich direkt animieren würde, das Buch in die Hand zu nehmen…aber es wirkt in sich stimmig und passt auch gut zur Handlung…

mein Blick ins Buch:
der Vergangenheit kannst du nicht entfliehen…du kannst sie vielleicht einen Augenblick aufhalten, damit du scheinbar zur Ruhe kommst…aber aufhalten kannst du sie nicht…und wenn sie dann kommt, dann überrollt sie dich so richtig…
aber manchmal triffst du auf Menschen denen es genauso schlecht geht wie dir selbst…die mit ihren eigenen Dämonen kämpfen…und dann stellst du fest „du bist nicht allein“…so ergeht es Jacob…und auch Sierra stellt fest das es hilft wenn man redet…das es das Herz heilen kann…und manchmal, wenn man es zulässt,  sein Herz auch ein zweites Mal verliert…an einen Mann der so ganz anders ist, als die große Liebe deines Lebens…nicht besser…nicht schlechter…einfach nur anders…
und dann trifft dich der Schock als du merkst das du wieder enttäuscht wirst…und zurück bleibt…NICHTS

die Charaktere der Story sind alle sehr schön dargestellt…sie haben Ecken und Kanten…sind liebevoll, egozentrisch, kritisch, witzig…sie wirken einfach empathisch…

Zoe hat es mal wieder geschafft ihr Buch mit einer gewissen Spannung zu durchziehen…es bleibt so ein angenehmes Kribbeln zurück…man leidet mit den Protas…man kann aber auch mit ihnen, aber auch über sie, lachen…sich für sie freuen…
Zoe hat es geschafft mich schnell in ihre Story zu ziehen und erst am Ende wieder rausgeschmissen…“Wie schon zu Ende?“…

ich danke der Autorin für das kostenlos zur Verfügung gestellte Leseexemplar

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