Letzte Chance in New York

vor einiger Zeit kam das Buch „Letzte Chance in New York“ von Ann Christine Larsen raus…
kennt ihr das Buch?
die Autorin hat mir ihr Buch als kostenloses Rezensionsexemplar angeboten und dafür danke ich ihr…

der Blick auf den Klappentext:
***Eine aufwühlende Liebesgeschichte zwischen Las Vegas und New York***
Logans Leben scheint perfekt. Als Star der Strippertruppe genießt er in Las Vegas ein unbeschwertes Leben inmitten von Arbeit, Sport und Frauen. Doch dann begegnet ihm Chloe, ein ehemaliges Model, das von ihrer Karriere gezeichnet zu sein scheint und ihn mit ihrer unnahbaren Art sofort fasziniert.
Als Chloe sich langsam zu öffnen beginnt, könnte alles großartig sein, wäre da nicht Aidan, der Logan die Show stiehlt und ein Auge auf Chloe geworfen hat.Durch einen Schicksalsschlag kann Logan nicht mehr trainieren, alte Ängste erwachen und er entscheidet sich für einen gefährlichen Weg. Einen Weg, der sein Glück mit Chloe für immer zerstören könnte.
Eine Geschichte zwischen Muskelwahn, Magersucht und dem schwierigen Weg, sich selbst zu lieben.

mein Blick auf das Buch:
das Cover ist in seiner Art und Weise sehr schön…die Anordnung und Auswahl der Schrift wirken stimmig und runden das Gesamtbild gut ab…
allerdings find ich, das das Coverbild um einiges leichter aussieht, als die Geschichte dahinter wirklich ist…das kann man aber auch erst beurteilen, wenn man das Buch gelesen hat…
der Klappentext klingt gut…gibt einen Einblick in die Story…und somit erfährt man zumindest im Groben worum es geht…

mein Blick in das Buch:
worum geht es in diesem Buch?
im Großen um die Liebe…die Liebe zu einem anderen Menschen…die Liebe die einen krank macht…aber auch um die Liebe zu dir selbst…zu deinem Körper…darum, wie nehme ich mich wahr…wie verschoben, oder eben nicht, ist meine Wahrnehmung?
dann geht es um vergeben und Hoffnung…beides zwei wichtige Aspekte, die hier gut mit eingesetzt wurden…immer wieder der Glaube an das Gute….der Glaube daran das alles gut wird…

Das Thema der Geschichte fand ich von der Autorin sehr gut gewählt, recherchiert und umgesetzt…es geht um das Adonis Syndrom und die Magersucht…beides Themen  tauchen immer mal wieder in der Presse auf…wobei ich finde, das gerade das Adonis Syndrom sehr unterschätzt wird…

„Die Muskelsucht der Männer ist die Magersucht der Frauen.
Es sind die gleichen Symptome“

die Figuren der Story sind sehr vielschichtig dargestellt…man trifft auch diverse Charaktereigenschaften…die alle gut in den einzelnen Personen dargestellt werden…
besonders gut haben mir dabei die Protas gefallen….diese Art des Verleugnens…es wirkte sehr echt, dieses „ich bin nicht krank“…“Ich habe kein Problem“…dieser innere Kampf, der immer wieder sehr bildlich wurde…
Cloe hat mir in ihrer Entwicklung sehr gut gefallen…diese zarte Frau, die fast durchsichtig wurde und dann Stück für Stück ihr Leben wieder in den Griff bekommen musste und auch hat…
aber auch Logan….sein ständiger Kampf…sein ständiges Hadern mit sich selbst…sich selbst nicht gut genug sein…sich selbst nicht richtig sehen können…die Aggressionen die er aufgebaut hat…diese Wut, die spürbar wurde beim lesen…

auch wurden Situationen sehr gut dargestellt…die Autorin beschreibt Momente mit vielen Wörtern und dadurch können problemlos Bilder vor dem Auge entstehen…

der Schreibstil hat es mir am Anfang etwas schwer gemacht…ich weiß nicht ob ich es direkt erklären kann…die Sätze waren zu Beginn sehr flach…es fehlte irgendwie an Tiefe…auch die Protagonisten hatten viel mehr Potential als gezeigt wurde…
interessanter Weise änderte sich das irgendwann…es war so das ich für mich dem Buch 4 Sterne geben wollte…genau wegen dieser Oberflächlichkeit…dadurch das die Autorin das dann im Verlauf wett gemacht hat, bekommt sie von mir die vollen 5 Sterne…
die Geschichte war spannend geschrieben und hat irgendwann richtig Fahrt aufgenommen…

Fazit:
eine Geschichte über die Liebe…über Hoffnung und Vertrauen…
sie bescherte mir schöne Lesestunden…aber sie brachte auch Stunden in denen ich über die Geschichte nachdenken mußte…über manch Oberflächlichkeit, die darin zur Sprache kam…

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