Playmate for the Boss

Tina Keller hat vor ein paar Tagen ihr neustes Buch „Playmate for the Boss“ an den Start gebracht…
das Buch hat gut 230 Seiten…

der Blick auf den Klappentext:
Wenn du für deinen Boss eine Frau für gewisse Stunden suchen sollst, obwohl du selbst in ihn verliebt bist ….
Svenja hat den heißesten Boss, den man sich vorstellen kann. Das allein ist schon schwierig genug, doch es kommt noch schlimmer. Ihr Chef Adrian betraut sie mit einer skurrilen Aufgabe: Svenja soll ihm eine Frau für gewisse Stunden suchen!
Svenja ist von dieser Aufgabe alles andere als begeistert, denn natürlich wäre SIE gern die Frau, die mit Adrian leidenschaftliche Stunden verbringt.
Trotzdem vermittelt sie Adrian tapfer potentielle Bettgefährtinnen, doch die Dates laufen völlig anders als geplant. Adrian erlebt eine Überraschung nach der anderen, aber die größte Überraschung erlebt schließlich Svenja selbst ….

mein Blick auf das Buch:
der Klappentext ist ansprechend und vielversprechend…es klingt nach einer interessanten Mischung und macht dadurch Lust auf die Geschichte…
das Cover reiht sich mit seinem Aussehen in die Reihe der Tina Keller Bücher ein…man erkennt ihre Bücher mittlerweile am Cover…

mein Blick in das Buch:
Die Geschichte um Adrian und Svenja ist witzig…sie ist getragen von Humor und Witz, aber auch von Ernsthaftigkeit…
beide geben sich über die Seiten hinweg, einen regen Schlagabtausch…beide mit der Unsicherheit, was der andere empfinden mag…
wie immer bei der Autorin, kommt auch der heiße Teil gut zum tragen…Situationen und Szenen werden gut beschrieben und lassen das Kopfkino anspringen…

der Schreibstil ist flüssig…es wird in einer dem Buch entsprechenden, aber teils auch derben Sprache gesprochen…immer der Situation angepasst…

was mir letztendlich nicht gefallen hat, ist die übertriebene Darstellung einzelner Charaktere…sei es die der „Empfangsdame“ oder auch die des Praktikanten…unsere Jugend spricht und verhält sich anders als wir es getan haben…ja…
aber für mich zählt immer das Motto „Leben und Leben lassen“…deshalb stoss ich in diversen Büchern, nicht nur von dieser Autorin, dabei immer wieder an meine eigene Grenze…der Grat zwischen witzig und wehtun ist doch immer sehr schmal…und manchmal konnt ich genau dies nicht mehr aus der Geschichte raus lesen…soll es witzig sein, oder will man mit Absicht jemanden weh tun? ich weiß, das ist die Freiheit die sich der Autor nehmen kann…bei mir stösst es da aber auf Grenzen…

Fazit:
witzig…nachdenklich…kurzweilig…

 

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