Please Me Baby

„Please me Baby“ ist das neuste Buch von Zoe Dubois…
ich denke es wird etwas um die 200 Seiten haben…
auf jeden Fall ist es sehr angenehm geschrieben…

der Blick auf den Klappentext:
Das Leben in Miami ist teuer. Das Studium erst recht. Kein Wunder also, dass so manch junge Frau, die nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, ihr Glück als Stripperin versucht. Doch was geschieht, wenn eine davon unwissentlich auf einen Kunden trifft, der ihr Leben in der Vergangenheit maßgeblich auf schreckliche Weise verändert hat? 

Jane
Während ich meine Füße wieder Richtung Boden führe, fange ich den Blick eines Fremden auf. Er sitzt mit seinen Begleitern direkt vor mir. Eine Männergruppe in Schlips und Jackett. Typische Bürohengste, die sich gegenseitig anerkennend zunicken. Doch nicht dieser. Seine Augen halten die meinen fest. Sie sind so intensiv blau, dass es mir den Atem verschlägt. Es liegt weder Spott, noch Hohn oder Mitleid in seinem Blick. Auch nicht die geifernde Geilheit, die ich schon so oft auf meinem Körper gespürt habe. Für einen kurzen Moment glaube ich, ihn zu kennen. Doch ich kann nicht sagen, woher. So schnell er kam, ist der Eindruck auch schon wieder verschwunden. Ich lächle ihn an. Für den Rest des Tanzes ist er mein Bezugspunkt. Seine Augen blitzen, während ich mich vor ihm auf dem samtüberzogenen Bühnenboden räkele.

Chad
Als sie eine kunstvolle Figur direkt vor mir auf dem Bühnenboden ausführt, trifft mich plötzlich ihr Blick. Unsere Köpfe sind kaum einen Meter voneinander entfernt und ihr dunkler Augenaufschlag geht mir durch Mark und Bein. Von dieser Sekunde an tanzt sie nur noch für mich. Sie hält meinen Blick fest und zieht mich mit sich in die Tiefe. Ich kann mich keinen einzigen Wimpernschlag lang ihrem Zauber entziehen. Es ist, als führten wir für den Rest ihrer Darbietung ein Zwiegespräch, das keinerlei Worte, dafür aber umso mehr Körpersprache bedarf. Sie mustert mich neugierig aber auch wissend.

Dieser Roman ist in sich abgeschlossen.

mein Blick auf das Buch:
das Cover ist heiß…es ist schön anzuschauen…interessant…und macht einfach Lust auf das Buch…
es ist im Stil der anderen Zoe Dubois Bücher, steht aber in keinem Zusammenhang mit einem ihrer Bücher…
der Klappentext gibt ja schon mal eine Menge von sich…aber wie es letztendlich wirklich aussieht, erfährt nur wer das Buch in die Hand nimmt…

mein Blick in das Buch:
die Geschichte um Jane und Chad nimmt sehr schnell Fahrt auf…das ist aber nicht störend…im Gegenteil…es passt recht gut…
es ist das übliche Spiel…sie lernen sich kennen…sie verlieben sich…sie geraten an einander…und sie drohen alles zu verlieren…
und doch ist es wieder eine besondere Geschichte…besondere Themen die angegangen werden…eine besondere Art in der erzählt wird…
der Schreibstil ist, wie ich es von der Autorin nicht anders kenne, angenehm flüssig und es wird in einer schönen Sprache erzählt…
der Spannungsbogen ist gut gehalten und am Ende ist diese Geschichte erzählt und es bleiben keine ungeklärten Fragen…

die Charaktere wirken interessant…besonders die beiden Protas sind gut ausgestattet…sie wachsen über die Story hinweg….haben Ecken und Kanten und kommen empathisch rüber…

Situationen und Szenen werden sehr bildlich beschrieben…somit ist es auch leicht sich auf die Story einzulassen…

Fazit:
kurzweilige Sommerlektüre…

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