Der hellste Teil der Nacht

„Der hellste Teil der Nacht“ – das neue Buch von Elja Janus…leider habe ich es nicht zur VÖ geschafft, das Buch zu lesen…mein Dank geht an die Autorin die mir das Exemplar kostenlos zur Verfügung gestellt hat…

der Blick auf den Klappentext:
Ich weiß, dass ich mich jetzt schrecklich verletzlich mache.
Und doch … Fehle ich dir eigentlich nie? Würdest du nicht
gern meine Stimme zu meinen Sätzen hören?

Ich höre sie, murmelt er. Ich höre sie viel zu oft.

Melinda und Simeon – zwei Autoren bei Instagram, die einander über eine Brücke aus tausenden von Worten immer näher rücken. Aus der Ferne tanzt sie mit ihm im Regen, und er lauscht dem Lächeln und den Tränen zwischen ihren Buchstaben.
Doch wie gut kann man jemanden kennen, der einem nie begegnet ist? Und was ist, wenn einer von beiden ein Geheimnis hat, das mit einem Mal auch über ihre hellsten Nächte einen Schatten legt?

Ein Buch über Illusionen, Angst und den Mut, sich dem wahren Leben zu stellen.

meine Gedanken zum Buch:
Wer bin ich?
Wer möchte ich sein?
Welche Rollen spiele ich in meinem Leben?
Sind es die, die ich auch haben möchte?

Wir spielen immer Rollen in unserem Leben…
die der Mutter…der Geliebten…der Kollegin oder Freundin…
aber, wie sehr sind wir wirklich noch WIR selbst…und nicht so wie uns andere gerne hätten?

Fragen die mir während des Lesens durch den Kopf wabberten…
Fragen die ich nach dem Buch für mich gut beantworten konnte…
vielleicht, weil ich mich schon vor einigen Jahren damit beschäftigt habe…

der Autorin ist hier eine sehr gelungene, emotionale Geschichte aus der Feder geflossen…
der Aufbau der Geschichte was sehr interessant und einfach anders…es startet mit einem Chatverlauf zwischen den Protagonisten…man lernt sie kennen in der Gegenwart…in den Rollen die sie gerade ausfüllen…
beide sind von der Zeit gezeichnet…beide sind Autoren…

bei ihr denkt man, dass eigentlich alles gut ist…sie ist eine gestandene Frau…steht im Leben…erst Stück für Stück nimmt man wahr, das dies doch nur eine Rolle zu sein scheint…das sie einsam ist…traurig…hilflos…das sie zwar Geschichten schreibt, ihre eigene aber nicht zu kennen scheint…

und er?
nun ja…seine Kindheit will wohl niemand geschenkt haben…
sie hat ihn geprägt…sie hat ihn werden lassen, wie er heute ist…hat auch ihn in eine Rolle gedrängt, die ihm nie passen wollte…aber Flucht ist manchmal einfacher als aushalten…und vor allem ist es weniger anstrengend…
Themen die hier Anklang finden

die Autorin hat hier wieder mal gezeigt das sie es drauf hat mit Wörtern zu spielen…mit ihren Wörtern bei dir als Leser Fragen frei zu setzen…mit ihren Wörtern ein Kopfkino zu zeichnen…Bilder lebendig werden zu lassen…

die Geschichte ist spannend und melancholisch zu gleich…sie ist liebevoll…sie ist ängstlich…sie bedient sehr viele Gefühle in mir…und genau das macht für mich ein sehr gutes Buch aus…

Fazit:
eine wundervolle, sehr emotionale Geschichte….
tiefgängig…gut folgend…dich mitnehmend wie der Wind…
tief unter die Haut gehend

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