Der Trauzeuge – Liebe und andere Handicaps

über den Second Chances Verlag hatte ich die Möglichkeit „Der Trauzeuge – Liebe und andere Handicaps“ von Annabelle Costa, als Reziexemplar zu lesen…ich danke dem Verlag für das entgegen gebrachte Vertrauen…
Die Autorin war mir vorher nicht bekannt…

der Blick auf den Klappentext:
Kirby Matthews ist glücklich. Nach einjähriger Fernbeziehung hat ihr Freund Ted ihr überraschend einen Antrag gemacht. Mit Feuereifer plant Kirby die Hochzeit – bis sie Teds Trauzeugen John kennenlernt. Johns Sarkasmus ist gewöhnungsbedürftig, ebenso wie die Tatsache, dass er im Rollstuhl sitzt und deshalb andere Menschen emotional auf Abstand hält. Doch da Ted kaum Zeit dafür hat, Kirby bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen, springt John für ihn ein. Dabei stellt sie fest, dass sie eine Menge gemeinsam haben und sie noch nie jemanden getroffen hat, der sie so gut versteht. Und während der Hochzeitstermin immer näher rückt, muss Kirby sich fragen, ob der Mann, den sie heiraten will, wirklich der richtige ist …

mein Blick auf das Buch:
das Cover hat mir direkt auf den ersten Blick gefallen…es wirkt angenehm und man nimmt mit jedem Blick etwas anderes wahr…Schriftart und -auswahl wirken passend und gut in Szene gesetzt…
der Klappentext hat mich direkt angesprochen…einfach mal ein anderes Thema im Genre Liebesroman…

mein Blick in das Buch:
also die Geschichte hat mich direkt auf den ersten Seiten abholen können…sie ist flüssig geschrieben und man kann ihr sehr gut folgen…die Themen die hier Anklang finden, find ich gut gewählt…besonders das Thema Behinderung ist ja gern auch ein Thema über das lieber geschwiegen wird…

die Charaktere haben mir gut gefallen…
die Protagonisten wirkten auch mich überzeugend…sie haben ihre Rollen gut ausgefüllt…hatten Platz sich zu entwickeln…sie waren auf eine bestimmte Art witzig im Umgang mit einander…auf der anderen Seite waren sie aber auch sehr nachdenklich und ernst…besonders John hat mir da gut gefallen…er hatte über die Jahre eine gute Mauer um sich errichtet…dadurch hat er auch ausreichend Dornen angesetzt, an denen sich andere nur weh tun können…man kann ihn in seinem Denken und Handeln nachvollziehbar verstehen…
für Kirby war das Anfangs auch ein Problem…wollte sie doch das der beste Freund ihres Verlobten sie mag…und musste sie doch sehr schnell erkennen das dem wohl nicht so ist…
die Beiden haben sich so manches Schlagabtausch gegeben…und daraus entstand still und leise ein zartes Pflänzchen namens Liebe…
auch bei den Nebenfiguren gab es die ein oder andere Überraschung…zum Beispiel Kirby’s beste Freundin…aber auch John’s Vater – die Art mit der Behinderung seines Sohnes umzugehen…oder halt eben auch nicht…
auch Ted war sehr interessant dargestellt…gespickt mit Vorurteilen…

Situationen und Szenen wurden sehr wortreich geschrieben…somit ist es ein leichtes gewesen, in meinem Kopf einen Film ablaufen zu lassen…
mir hat die Herangehensweise an das Thema „Leben mit einer Behinderung“ gefallen…gern hätte ich noch erfahren wie es sich nun letztendlich zwischen Kirby und John entwickelt hat…wie sie mit Problemen umzugehen lernten…aber, das blieb meiner Fantasie überlassen…

Fazit:
kurzweiliger Lesespass…
interessante Themen super umgesetzt…

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