Gut genug für die Liebe

Emma S. Rose hat mit „Gut genug für die Liebe“ ihr neues Buch rausgebracht…ich bin nun endlich dazu gekommen, es zu lesen und fand es richtig toll…aber der Reihe nach…

der Blick auf den Klappentext:
Wie viel Mut musst du aufbringen, um dich für die Liebe zu öffnen?
Ganz klar muss es sich um eine Verwechslung handeln, als der gutaussehende Patrick mit den auffällig blauen Augen auf Lili zuläuft und sie sogar anspricht. Auf gar keinen Fall würde jemand wie er sie überhaupt wahrnehmen!

Trotzdem landen sie kurz darauf in einem Café. Was Lili nicht ahnt: Sie sitzt niemand anderem als dem aufstrebenden Gamer und Video-Streamer Patman gegenüber, und der ist beeindruckt davon, dass sie sich so herrlich wenig für seinen Ruhm interessiert.
Zwischen ihnen entwickelt sich eine Freundschaft. Niemals könnte mehr daraus werden, davon ist Lili überzeugt. Doch das Kribbeln wird immer stärker, und bald schon kämpft sie gegen ihre Gefühle an.

Patrick weckt Unsicherheiten, die zuvor nicht da waren, und dann ist da noch die Sache mit der Öffentlichkeit.
Kann Lili damit leben? Oder ist er etwa doch eine Nummer zu groß für sie?

mein Blick auf das Buch:
das Cover gefällt mir gut…es hat eine interessante Aufmachung…die Auswahl und Anordnung der Schrift find ich gut gewählt…es lockert alles angenehm auf…
der Klappentext klingt in meinen Ohren interessant und lädt dazu ein, sich mit der Geschichte zu beschäftigen…

mein Blick in das Buch:
Themen dieser Zeit finden in dieser Geschichte eine gute Story….die Autorin hat sich dabei den Begriffen Stars, Idealmaße, Aussendarstellung gewidmet…
Themen die ich sehr wichtig finde, in einer Zeit in der immer mehr auf das geschaut wird, was man mit einem Blick wahrnehmen kann…“Oh der ist berühmt – der muss gut sein“….“du trägst ein paar Kilos zu viel auf den Rippen? also bist du hässlich und doof“….
viele geben sich nicht mehr die Mühe, hinter die Fassade zu schauen…ihnen reicht die Oberflächlichkeit…das wird hier in der Geschichte gut dargestellt…
es hat mir gefallen, wie die Autorin an das Thema rangegangen ist und es bearbeitet hat…
sie hat die Ängste und Verzweiflung von Lili gut gezeigt…hat gezeigt was es mit uns Menschen macht, wenn wir nur noch Fassaden betrachten…wenn wir andere Niedermachen und bewußt klein halten…

die Charaktere waren hier sehr gut dargestellt…sie waren robust, aber auch verletzlich…sie waren stark, aber auch schwach…sie waren ängstlich…liebenswürdig…
sie bedienten sich einer Menge von Eigenschaften…

Szenen und Situationen wurden gut wortreich erzählt…somit konnte vor meinem Auge ein Film ablaufen…konnte ich die Ängste von Lili direkt spüren…
aber auch Patrick in seiner Verzweiflung wurde greifbar…
mir hat das sehr gut gefallen…

der Schreibstil der Autorin war ebenfalls angenehm….geschrieben in einer alltagstauglichen Sprache…mit einem angenehmen Spannungsbogen…

Fazit:
eine schöne Geschichte mit Themen dieser Zeit

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