Harte Kerle küssen nicht

Karin Koenicke hat es mal wieder getan….mit „Harte Kerle küssen nicht“ hat sie einen neuen heißen Typen auf die Leserschaft losgelassen…
auch in dieser Story dreht sich wiedermal viel ums Café Woll-Lust…
Im Vorfeld gab es bereits:
Harte Kerle häkeln nicht
Harte Kerle backen nicht 
Harte Kerle tanzen nicht 
Küsse, Kekse und ein Kurzschluss 

der Blick auf den Klappentext:
Er ist ein hartgesottener Kämpfer – doch jetzt soll er im Kindergarten den Dornröschenprinzen spielen!

Feuerwehrmann Sergej hatte den Finger zu schnell am Abzug. Mit dem Feuerwehrschlauch hat er Kinder einer Besuchergruppe patschnass gespritzt und muss jetzt Buße tun, sonst fliegt er aus seinem wichtigen Lehrgang. Ausgerechnet in einer Kita soll er arbeiten und dann auch noch mit Erzieherin Nina bei einem Märchen den wachküssenden Prinzen geben! Das geht gar nicht für einen harten Kerl wie ihn, er ist nämlich viel mehr Frosch als Prinz. Doch die Kinder bestehen gnadenlos auf seiner Mitwirkung. Und Nina hat dummerweise etwas märchenhaft Verlockendes an sich…

Meine Gedanken zum Buch:
die Geschichte um Sergej und Nina ist geprägt von einer Ernsthaftigkeit…aber die Autorin hat es wieder mal geschafft der Geschichte auch eine gewisse Prise Humor einzuhauchen…somit werden Themen wie „was bin ich wert“ auch ein bisschen leichter zu ertragen…

die Charaktere waren gut gewählt…man trifft auf alte Bekannte, aber auch auf viele neue Leute…
Nina hat mir in ihrer Art gefallen…sie wirkt naiv in ihrer Affäre…Blauäugig…aber eigentlich ist sie ganz Taff…sie hat eine schöne Art des Umgangs und Denkens, wenn es um ihre Kinder geht…sie wagt den Blick hinter Fassaden und nicht nur bis zur Stirn…
Sergej kam auch sehr kompakt daher…er ist eckig und kantig in seinem Beruf…er schafft es sich durchzubeissen als Praktikant…war in der Lage Sichtweisen aus verschiedenen Blickwinkeln an zu nehmen…und vor allem ist hinter dieser harten Schale ein wundervoller Kern versteckt…
das Einbringen seiner Familiengeschichte fand ich sehr gelungen…

die Themen, die in dieser Story Anklang finden, wirken gut ausgearbeitet…sie werden mit Witz und Spannung eingebracht…
die Erzählung durch die Autorin sehr lebendig…in meinem Kopf konnte auf Grund wortreicher Beschreibungen einfach ein Film ablaufen…

Fazit:
eine Prise Humor…eine Prise Liebe…ein bisschen Dynamit…und fertig ist eine wundervolle Geschichte…

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