Harte Kerle tanzen nicht

Karin Koenicke hat vor einigen Tagen wieder einen ihrer heißen, harten Kerle auf die Leser los gelassen…Karin Koenicke ist für mich eine der wenigen Autorinnen, die in einer witzigen Sprache eine Menge Botschaft rüber bringt…so auch hier wieder geschehen…

der Blick auf den Klappentext:
Er hat den härtesten Job der Welt – doch ein sexy Hüftschwung gehört nicht zu seinem Programm!
Rick ist tougher Feuerwehrmann und fürchtet weder Tod noch Teufel. Angst macht ihm nur eines: Seine skrupellose Schwester, die ihn mit aller Macht verkuppeln will. Aus Verzweiflung flunkert er ihr vor, der Freund seiner Vermieterin Simona zu sein, was die überhaupt nicht witzig findet.
Simona hat nämlich eine Menge eigener Probleme am Hals. Sie möchte ein Tanzstudio übernehmen, doch der Kampf gegen die Mitbewerber ist hart. Helfen könnte nur etwas, das in ihren Salsa- und Zumbakursen Mangelware ist: Männer. Da kommt ihr eine Idee! Wenn sie schon die Freundin dieses Machos Rick spielen muss, soll der ihr gefälligst eine Ladung Kerle aus seinem Karateklub anschleppen. Doch die sind echte Problemfälle, wenn es um sinnlichen Hüftschwung geht …

Ein Roman mit Herz und Humor, in dem die Funken in vielerlei Hinsicht sprühen.

Das Buch ist in sich abgeschlossen und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. 
Es gibt aber ein Wiedersehen mit dem Café Woll-Lust und seinen Gästen aus „Harte Kerle häkeln nicht“ und „Harte Kerle backen nicht“

Rund um das Café Woll-Lust sind weiterhin erschienen:
Harte Kerle häkeln nicht
Er hat knackige Muskeln, einen eisernen Willen, den schwarzen Gürtel – und das Letzte, was er braucht, sind seltsame Gefühle für diese kunterbunte Häkelfee!
Harte Kerle backen nicht
Er liebt dröhnende Motoren und hartes Training – doch nun soll er für eine süße Konditorin Eischnee schlagen?

mein Blick auf das Buch:
das Cover erinnert stark an die anderen harten Kerle die man bereits aus der Feder von Karin Koenicke kennt…das Cover ist anschaulich und der Titel dazu gibt dem Ganzen eine witzige Note…
der Klappentext klingt interessant…er hat mir Lust auf dieses Buch gemacht…

mein Blick in das Buch:
harte Kerle..nach Aussen kann sie nichts erschüttern…im Innern sind sie zart und verletzlich…und haben auch manch Angst…
Karin Koenicke ist mit dieser Geschichte wieder mal etwas ganz tolles gelungen…sie hat diesen harten Kerlen wieder mal eine gewisse Zartheit eingehaucht…hat sie verletzlich gemacht…

die Charaktere in dieser Story sind gut ausgewählt…sie tragen ihre Rollen gut auf sich zugeschnitten…sie wirken interessant…verletzlich…eckig… kantig…
besonders an Rick, der neben Simona, eine der Protas ist, kann man gut erkennen, was Vergangenheit mit uns macht…wie sie uns zu dem werden läßt wer wir sind…wie sie uns formt…und wie schwer es ist, ihr zu entrinnen…ein harter Kampf, den man manchmal auch einfach mutlos und angstvoll, verläßt…einfach weil es manchmal leichter ist, den Kopf einzuziehen statt sich seinen Dämonen zu stellen…
mit Simona ist da ein wundervoller Gegenpart gelungen…sie blüht förmlich in ihrem Leben…sie geniesst es…sie ist bereit schwach zu sein, wenn stark sein gerade zu schwierig ist…das gefällt mir…sie ist in meinen Augen stärker als es auf den ersten Blick wirkt…

die Themen der Geschichte sind wieder mal sehr gut gewählt…sie sind super in Szene gesetzt…und geben der Story das gewisse Etwas…
der Schreibstil…witzig…aber auch ernst…humorvoll….und doch tiefgründig…so wie es für mich für ein gutes Buch sein muss…
Situationen und Szenen werden sehr wortreich beschrieben…das hat mein Kopfkino enorm befeuert…
ich fühlte mich von der ersten Seite des Buches gut darin aufgenommen…
Danke…

Fazit:
absolut Lesenswert…
kurzweilig…
witzig…
aber genau so auch tot ernst

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