Muss ich dich lieben?

„Muss ich dich lieben“ ist der zweite Band der „Berliner Liebeschaos“ Reihe von Anja Langrock…
der zweite Band ist unabhängig vom ersten gut lesbar…wer aber auch mehr über die anderen Figuren wissen möchte, tut gut daran den ersten Band vorab zu lesen…

der Blick auf den Klappentext:
Was passiert, wenn du dich ausgerechnet in einen jüngeren Mann verliebst, dessen Vorgesetzte du bist und zudem noch die billige Kopie seiner großen Liebe darstellst?

SINNLICH. PACKEND. DRAMATISCH.

Tommy ist attraktiv, beliebt und erfolgreich in seinem Beruf als Arzt. Klingt perfekt, wäre da nicht seine große unerwiderte Liebe zu Mila, die ausgerechnet mit seinem besten Freund Leo glücklich liiert ist und bald nach Schweden zieht.
Auf ihrer Abschiedsparty flirtet er mit Isabell. Die toughe Chefärztin ist allerdings nicht nur seine Vorgesetzte, sondern auch ein paar Jahre älter. Bisher schenkte sie Tommy wenig Beachtung, aber nun fliegen bei jedem Aufeinandertreffen die Fetzen, weil Isabell es liebt, die Oberhand zu behalten. Denn der attraktive Dreißigjährige wird es kaum ernst mit ihr meinen. Aber Tommy bleibt hartnäckig und Isabells Abwehrhaltung beginnt zu bröckeln. Aber was ist mit seinen Gefühlen für Mila? Und dann gibt es noch die süße Krankenschwester Alisa, mit der er sich seit Monaten ablenkt. Nicht nur Isabell kämpft mit sich, ob sie dem Knistern zwischen sich und Tommy eine Chance geben soll …

„Muss ich dich lieben?“ ist der zweite Teil der Reihe „Berliner Liebeschaos.“ Alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden. Teil 3 wird voraussichtlich im Frühling erscheinen.

meine Gedanken zum Buch:
wow…auch dieser zweite Teil hatte es wieder in sich…interessante Themen fanden eine gute Story…das Thema Altersunterschied in Beziehungen wurde hier besonders gut angegangen…was macht es mit den Paaren?…was macht es mit dem Umfeld?…und was passiert wenn auch noch die Frau so viel älter als der Mann ist? muss hier doch sehr mit Vorurteilen aufgeräumt werden…was für Männer ganz klar okay ist – nämlich eine deutlich jüngere Frau zu haben, ist umgekehrt noch lange nicht richtig…stellt man doch wieder fest, das die Gesellschaft ein Problem damit hat wenn Frau einen deutlich jüngeren Partner hat…
das wird hier ganz schön gespiegelt…

die Charaktere haben mir sehr gut gefallen…
Isabell – sie kommt ja erstmal recht selbstbewußt daher…sie steht ihrer Frau…hat alles im Griff…bis sie dann auf Tommy trifft…bzw. ihm einen Blick mehr schenkt…denn die beiden sind Kollegen in unterschiedlichen Positionen – kennen sich also schon…das sorgt auf jeden Fall für Brennstoff…und doch kann man gut erkennen, wie hilfreich das manchmal auch ist…der andere weiß wovon du sprichst…er kann nachvollziehen wie es dir in manch Situation geht…das war hier auch gut erkennbar…
Isabell hat ihre Rolle als starke, aber auch als schwache Frau sehr gut und verständlich ausgefüllt…sie kommt da bei sehr sympathisch rüber…auch wenn sie manchmal echt ne Zicke ist 🙂 …
und Tommy?
der hat mir im ersten Band schon ganz gut gefallen…dort hatte er ja eine sehr beschützende Rolle gespielt…hier nun tritt er noch mal etwas anders auf…ich hätte ihm, bedingt durch den ersten Teil, diese Rolle nicht zugetraut…aber er macht das gut…er füllt sie aus und kommt dabei authentisch rüber…er ist eckiger und kantiger als man auf den ersten Blick erkennen kann…er hat Tiefgang…man bringt Verständnis für ihn auf, als er in manch Situation gerät…man versteht sein denken und handeln…
und bei all den Problemen die in diesem Band so auftreten, ist die Liebe doch immer wieder ganz groß…vielleicht nicht immer für jede Figur direkt erkennbar…aber sie ist da…sie ist greifbar…mal ist es Isabell die sie am glühen hält und mal ist es Tommy…

in den Nebenrollen waren natürlich auch wieder einige gute Figuren vertreten….da möchte ich aber gar nicht so genau drauf eingehen…Fakt ist, es gibt hier gute wie böse Figuren…sie haben ihre Berechtigung und sie bringen ihre Ansichten immer gut rüber…

der Schreibstil konnte mich wieder direkt gefangen nehmen…ich fühlte mich zwischen den Zeilen immer sehr wohl…die Worte gingen in mich über und in meinem Kopf konnte einfach ein Film ablaufen…die Autorin hat Situationen und Szenen sehr bildlich beschrieben…
der Ablauf der Story war nicht wirklich erkennbar…es passierten ausreichend unvorhersehbare Dinge um die Spannung angenehm hoch zu halten…

Fazit:
sehr gefühlsbetont und mitnehmend…

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