Ugly Fat Thing?

wow…das ist irgendwie die Geschichte auf die ich schon länger hoffte zu treffen…eine Geschichte, die eben nicht heile Welt und Sonnenschein zeigt…eine Geschichte, die traurig ist…die sentimental macht…die aber auch zeigt das es sich immer lohnt einen neuen Weg zu gehen…für sich einzustehen…an sich selbst zu wachsen…

mein Blick ins Buch:
das Thema der Geschichte?
ANDERS SEIN…
wieder mal…und wieder mal geht es um Körpergefühl…Aussehen…und falschen Idealen…und auch um den falschen oder verschrobenen Blick auf dich selbst…weil deine Umwelt ihn dir nach und nach so eingetrichtert hat…
diese Geschichte hat mich sehr gerührt…weil sie halt so anders ist…oft wird es in diesen Geschichten, wo jemand ein paar Kilo mehr auf den Rippen hat, so runter gespielt…alles ganz einfach…hier ein bisschen Sport…da ein paar Karotten knabbern…und hey…die Helden liegen dir zu Füssen…
was ist aber mit denen, die sich so wie sie sind eigentlich wohl fühlen? die ihren Körper mögen…die mit sich im Reinen sind…und die wir anderen uns erlauben runter zu putzen oder klein zu machen…weil sie eben nicht dem von Männern vorgegebenen Schönheitsideal entsprechen…von Männern die nicht mal selbst diesem „Ideal“ entsprechen…
oder was ist mit den Frauen die eh schon leiden…die sich nicht mehr anschauen mögen…die sich selbst ekelig finden…warum muss man genau auf diese immer noch einmal drauf hauen? um von der eigenen Unzulänglichkeit abzulenken?
Du wirst die Liebe anderer Menschen zu dir, nur verstehen wenn du dich selbst liebst…wenn du dich nicht ehrst und achtest, warum sollen es andere tun?

Ashley, die Protagonistin finde ich sehr gut dargestellt…und in meinen Augen ist sie die einzige Protagonistin in dem Buch…ihr gehört die Aufmerksamkeit…um sie geht es…
ihre Rolle konnte ich ihr ohne weiteres abnehmen…ich konnte spüren was sie fühlte…ihre Gefühle schwappten während des Lesen auf mich über…ich spürte die Angst und Peinlichkeit…die Traurigkeit…
und deshalb war es um so besser, zu erkennen welches Potential in ihr steckt…sie hatte die Möglichkeit und die Kraft zu wachsen…sie hatte die richtigen Leute an ihrer Seite, die sie auffingen wenn sie nicht mehr konnte…die sie wieder aufrichteten…

auch bei den Nebenfiguren gab es sehr viele gute, oder interessante, Besetzungen…
Jordan war auf jeden Fall einer davon…ich mochte seine Herangehensweise…seinen Blickwinkel…seine Gefühle, die er versuchte zu teilen…die aufbauende Art die er hatte…aber auch die Art zurück zutreten, als es notwendig war…
auch Staci, die beste Freundin von Ashley ist eine die es verdient genannt zu werden…ihre Art, ihrer besten Freundin zur Seite zu stehen, fand ich sehr beeindruckend…sie, die mehr an Ash glaubte, als diese an sich selbst…
auch Chad und seine Freundin Katie gehören zu denen die genannt werden müssen…
Katie weil sie einfach Menschen bedingungslos akzeptiert…es ihr egal ist ob jemand groß, klein, dick, dünn ist…es geht um den Menschen dahinter….
und Chad?
Chad hat ebenso wie Ash einen Wandel hingelegt…naja…vielleicht hat er auch nur einmal seine Augen und Ohren richtig geöffnet…und musste mal richtig zurecht geruckelt werden…
und dann sind da noch Ashleys Eltern die eine Erwähnung wert sind…auch sie haben eine sehr interessante Rolle gespielt…
der Vater, dem eigentlich irgendwie alles egal erschien…
und die Mutter, die, naja mir fehlen da immer noch die Worte…
wenn deine eigene Mutter nicht an dich glaubt, wie sollst du es dann selbst können? das konnte diese Frau sehr gut rüberbringen…die Enttäuschung über das Aussehen des eigenen Kindes…über deren „nichts können“…

der Spannungsbogen…
nein Stopp…
der emotionale Bogen der Geschichte ist sehr gut gezogen…es bleibt über die gesamte Geschichte hinweg sehr emotional und gefühlsbetont…
eine gewisse Spannung die dich mitnimmt…die dich durchleben läßt…
der Schreibstil fantastisch…flüssig…wortgewandt…

die Autorin schaffte es in ihrer Art des Beschreibens, mich an den Ort des Geschehens zu zerren…ich fühlte mich schnell und gut in der Story aufgenommen…konnte sie förmlich durchleben…

mein Blick auf das Buch:
das Cover finde ich in seiner Art und Weise wundervoll und schön…es wirkt interessant und anziehend…der Aufbau sehr gelungen…Auswahl und Anordnung der Schrift runden es in meinen Augen perfekt ab…
der Klappentext hat mich direkt angesprochen…es verspricht eine Geschichte zu sein, die halt nicht die liebe heile Welt ist…eher irgendwie wie das wahre Leben…

der Blick auf den Klappentext:
Mein Name ist Ashley Delaney und das hier ist meine Geschichte. Sie mag nicht glamourös sein. Sie mag nicht schön verpackt sein. Aber sie ist wahr. Viel zu wahr für meinen Geschmack.

Verstehst du? Ich hatte mich in meinem Leben eingerichtet, hatte mich daran gewöhnt, abwechselnd unsichtbar oder viel zu sichtbar zu sein. Ob ich glücklich war? Nun ja, muss jeder Mensch glücklich sein? Muss es nicht auch die geben, die für immer unglücklich sind?

Und dann kam er. Vielleicht war er kein Ritter in glänzender Rüstung, aber ich bin auch keine Prinzessin. Ich bin ich. Wer immer das auch ist. Und das hier ist meine Geschichte.

Fazit:
eine wundervolle Geschichte…und einfach mal anders…
kurzweilig…mitnehmend…

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