A Hundred Bad Reasons

der Blick auf den Klappentext:
Als Ben seine Eltern aufgrund eines tragischen Autounfalls verliert, zieht er zu seinen Paten, den Eltern seines besten Freundes Julians und dessen jüngerer Schwester Emma.

Die junge Frau versucht verzweifelt, Ben, der bislang wie ein Bruder für sie war, bei seiner Trauerbewältigung zu helfen. Was sie dabei allerdings nicht berücksichtigt, sind die zwischen ihnen erwachenden Gefühle, die nicht sein dürfen. Zum einen, weil Emma einen Freund hat, zum anderen, weil sie als kleine Schwester seines Kumpels tabu für Ben sein sollte.

Kurz, nachdem Emma eine vernichtende Wahrheit über ihren Freund erfahren und sich von ihm getrennt hat, können die beiden der gegenseitigen Anziehungskraft sämtlichen Einwänden zum Trotz nicht länger widerstehen.

Doch wenn gefühlt einhundert schlechte Gründe gegen eine Beziehung sprechen, sollte man es dann überhaupt versuchen?

Die Handlung wird erst mit „A Hundred Good Reasons“ abgeschlossen.

meine Gedanken zum Buch:
wow…ich kannte von der Autorin noch keine Geschichte…
ihre Art des Erzählens konnte mich aber direkt abholen…sie hat eine sehr mitnehmende Art…
wenn Situationen und Szenen geschildert werden, dann passiert das mit so vielen Worten, wie es benötigt, um in meinem Kopf einen Film abspielen zu lassen…
ihre Figuren haben sehr viel Leben in sich…sie sind mit viel Gefühl und Emotionen ausgestattet…sie sind eckig und kantig…sind liebenswürdig und empathisch…
die beiden Protagonisten haben mir dabei natürlich am meisten gefallen…wobei mein Herz wirklich für Ben schlägt…ich habe mit ihm gelitten…aber auch mit ihm geliebt…seine Art hat mir gut gefallen…er ist nicht der typische Draufgänger…eher steht er einfach für die, die er liebt, ein…das macht ihn so besonders…
und auch Emma kam gut rüber…ihre Gespaltenheit…ihre Angst…ihre Liebe…das alles macht sie zu einem sehr greifbaren Menschen…mit Problemen die wir alle haben können…das macht sie empathisch und menschlich…
ich hatte mit Emma Angst…habe mit Ben getrauert…habe Höhen und Tiefen wahrgenommen und selbst gespürt…

die Themen die hier Anklang finden, sind gut gewählt und in Szene gesetzt…
die Story selbst hat mich direkt mitgenommen…

Der Spannungsbogen der Story war sehr angenehm gezogen…es geht spannend und mit viel Herzklopfen zur Sachen…man bekommt die Chance durchzuatmen…aber irgendwie blieb in mir eine leichte Anspannung…besonders wohl auch deswegen, weil man weiß das es noch einen zweiten Teil gibt, mit dem die Geschichte erst zu ende erzählt wird…
das Ende ist nach diesem ersten Teil noch nicht wirklich in seiner Form absehbar und ich bin sehr gespannt darauf…

Fazit:
ein wundervoller, gefühlvoller erster Teil einer Dilogie…
spannend und tiefgehend…

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