Ausgerechnet Montana

als Ann Christine Larsen mich anschrieb und mich fragte ob ich wieder für sie vorab lesen würde, habe ich direkt zugesagt…wie ich es ganz gern mal mache, habe ich im Vorfeld auch nicht den Klappentext gelesen, sondern mich voll unvorbereitet ins Vergnügen geworfen…und ich wurde definitiv nicht enttäuscht

der Blick auf den Klappentext:
Vom Trailor Park an die Wall Street

Cooper Webster hat in seiner Kindheit einiges durchgemacht, doch heute ist er ein gefragter Börsenmakler. Geblieben sind seine Wutausbrüche, die er nur schwer kontrollieren kann.
Nach einem erneuten Ausraster hat sein Chef die Nase voll und verfrachtet ihn kurzerhand auf eine Therapiefarm in Montana. Die Höchststrafe für den stadtverwöhnten Cooper!

Kaum angekommen, glaubt Cooper, sein härtester Kampf sei der mit einem verrückten Hahn und Pferdmist, doch dann trifft er auf Jo, die viel zu hübsche und rätselhafte Schwester des Farmbesitzers.
Plötzlich erscheint ihm das Landleben gar nicht mehr so öde, doch bei Jo beißt er auf Granit.
Der erfolgsverwöhnte Cooper versteht die Welt nicht mehr und setzt alles daran, das Herz der geheimnisvollen Jo zu gewinnen.
Was er nicht weiß: Jo hat ein Geheimnis.
Als Jo in Gefahr gerät, muss Cooper sich der Ursache seiner Wutausbrüche stellen, um Jo zu retten.

Eine humorvolle Liebesgeschichte in der Idylle der Rocky Mountains, zwischen Lagerfeuerromantik und einem Geheimnis..

meine Gedanken zum Buch:
„Ausgerechnet Montana“ – das neue Buch von Ann Christine Larsen…
Ein Buch das mir von der ersten Seite an gut gefallen hat…es hat mich in seinen Bann gezogen…
Es hat mir schlaflose Nächte beschert…es ist sehr spannend und es knistert…

Die Charaktere sind sehr gut gelungen…sie sind sehr ausgefeilt…empathisch…eckig und kantig…mit eigenen Problemen behaftet…
Das triff wohl auf jedem in dieser Geschichte zu…jeder hat irgendetwas…nicht bei jedem ist sein Verhalten am Ende aufgeklärt…aber das ist auch okay…wichtig ist für mich, das die Protagonisten passen…das da erkennbar ist, warum sie etwas tun…warum sie denken, wie sie denken…warum sie so handeln und nicht anders…und das ist der Autorin super gelungen…Cooper und Jo…beide an einem Ort, an dem sie nicht sein wollen…beide nicht gerade einfache Charaktere…beide eine Menge erlebt…und beide entwickeln sich, über die Story hinweg, weiter…eine gewisse  Anziehung zueinander ist erkennbar und eigentlich wünscht man beiden nur das Beste…

Es gibt auch eine sehr interessante Nebenfigur…wobei er schon eine große Rolle einnimmt…Greck…puh…irgendwie mochte ich ihn von Anfang an nicht…dabei macht er immer einen besorgten Eindruck…
Auch Jo’s Schwägerin find ich komisch…mit ihr bin ich nicht warm geworden…aber sie trägt wahrscheinlich auch einfach ihre Gedanken und Probleme mit sich rum…

Sehr schnell ist erkennbar das auf der Therapiefarm irgendwas überhaupt nicht stimmt…ohne wirklich was verraten zu wollen, gibt genau dieses Thema der Geschichte sehr viel Spannung…es lässt sie unvorhersehbar werden…
der Spannungsbogen ist dabei sehr gut geworden…liebevolles knistern und erschrecktes Luft anhalten wechseln sich ab…

Die Autorin hat hier sehr interessante Themen herangezogen und recherchiert…von Drogen über Liebe bis zur Trauerverarbeitung ist alles vertreten…
und genau diese Themen geben der Story das gewisse Etwas…

Die Autorin hat eine sehr schöne Art zu erzählen…man fühlt sich dabei eingeladen zu verweilen…den Gesprächen zu lauschen…Situationen und Szenen wurden so wortreich beschrieben, das in meinem Kopf einfach ein Film ablaufen konnte…mein Kopfkino wurde exzellent bedient…danke für diese wundervollen Lesestunden…

Fazit:
eine wundervolle Geschichte…über eine erzwungene Auszeit…über Gefühle…über das Leben…über dich selbst…

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