Könnte es Liebe sein?: Sonja und Ramon

“Könnte es Liebe sein?: Sonja und Ramon” ist der 5. Teil der Berliner Liebeschaos Reihe von Anja Langrock…
Eine Reihe wo jeder Teil für sich eine richtig große Geschichte ist…auch dieses mal wurde die Autorin nicht müde, sich einem wichtigen Thema zu widmen…über diesem Buch hängt auf jeden Fall eine Triggerwarnung…

der Blick auf den Klappentext:
Hat eine Liebe, die auf Unwahrheiten basiert, überhaupt eine Chance?Sonja ist dazu verdammt, als Langzeitsingle alt zu werden, denn sie erträgt es nicht, wenn ihr ein Mann zu nahekommt. Um das zu ändern, beginnt sie eine Gruppentherapie, bei der sie nach einigen Wochen ein neues Mitglied kennenlernt.Ramon ist ein gut aussehender Kerl um die dreißig, in dessen Anwesenheit sie jedes Mal nervös wird, was beileibe nicht nur an der Tatsache liegt, dass es sich um einen Mann handelt.Er hingegen macht aus seiner Bewunderung für Sonja kein Geheimnis und bemüht sich, sie aus der Reserve zu locken. Je näher sich die beiden kommen, desto größer werden seine Vorbehalte. Denn nicht nur die Tatsache, dass Sonja ein traumatisiertes Opfer ist, lassen ihn beinah einen Rückzieher machen, sondern vor allem, weil er sie belogen hat und nicht der ist, für den sie ihn hält. Ramon ist klar, dass sie ihn hassen wird, sobald sie die Wahrheit erfährt. Immer tiefer rutscht er in den Strudel aus Lügen, Leidenschaft und der Erkenntnis, dass er Sonja beschützen möchte, ohne einen Ausweg zu finden.Alle Teile sind in sich abgeschlossen und mit Happy End Garantie. Trotzdem ist zu empfehlen, die Dilogie “Dürfen wir uns lieben? (Teil 3+4) zuvor zu lesen, weil die Handlungen teilweise parallel zueinander spielen. Warnhinweis! Für Personen mit posttraumatischen Belastungsstörungen – oder generell traumatischen Erfahrungen – ist dieses Buch womöglich nicht geeignet, da es Themen wie Misshandlung/ sexuelle Gewalt behandelt. Es könnte Trigger enthalten, die diese Symptome verschlechtern.

meine Gedanken zum Buch:
ja was soll ich sagen?
diese Geschichte trägt sehr viel Gefühl in sich…aber auch Sprachlosigkeit…ich war schon in den Vorgängerteilen auf die Geschichte von Sonja gespannt…aber nicht nur Sonja trägt hier einen großen Berg mit sich…auch Ramon hat eine Vergangenheit…
beide zusammen schaffen es sehr gut, das ihnen keiner näher kommt…besonders Sonja lässt keinen an sich ran…bei Ramon verhält sich das alles noch mal ein wenig anders…
die Figuren sind sehr detailliert aufgebaut…sie haben Charisma…eine gute Tiefe…sie sind eckig…kantig…sie bringen viel Gefühl mit und das macht sie für mich empathisch…ich konnte mich sehr gut in das Denken und Fühlen der Charaktere reinversetzen…ihre jeweiligen Geschichten ließen mich an manchen Stellen traurig und nachdenklich zurück…


die Themen, die die Autorin hier benutzte, fand ich sehr gut ausgewählt…sie hat sie in Szene gesetzt und einen schönen Rahmen drum gebaut…sie hat Figuren erschaffen, die ihre Rollen nicht besser hätten ausfüllen können…sie waren liebenswürdig…sie mussten vertrauen aufbringen, obwohl sie selbst so oft enttäuscht wurden…sie mussten sich ins Leben zurück kämpfen…
die Situationen die dazu nötig waren, hat die Autorin so wortreich ausgekleidet, das in meinem Kopf einfach ein Film ablief…
Dynamik und Spannung waren sehr gut gesetzt…die Protagonisten mussten da schon eine Menge aushalten…und ich als Leser auch…
nach dem die Geschichte sehr aufreibend war, hat mich das Ende mit allem versöhnt…

Fazit:
diese Geschichte ließ mich sprachlos zurück…
und nachdenklich…
es war kurzweilig…und schön…

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