Speed me up

„Speed me up“ ist das neue Buch von Sarah Saxx…es ist der erste Teil der „Supercross Love“ Reihe…und über den Lago Verlag erschienen…ich danke dem Verlag dafür, das er mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat…

der Blick auf den Klappentext:
Die 22-jährige Brooke Ferguson ist Supercross-Fahrerin und als eine der wenigen Frauen in diesem Sport äußerst erfolgreich. Als sie während eines Rennens auf Matthew Carr trifft, ihren besten Freund aus Kindertagen, knistert es gewaltig zwischen den beiden. Doch der Gedanke an eine Beziehung macht Brooke nervös, und statt Matt in ihr Leben zu lassen, stößt sie ihn von sich und verletzt ihn damit zutiefst. Als ein paar Monate später ein verleumderischer Artikel über Brooke erscheint, gibt es nur einen, der ihr helfen kann: Matt. Kann Brooke ihre Angst überwinden und sich der Liebe öffnen?

meine Gedanken zur Geschichte:
wow…das war mal wieder was ganz anderes, als was sonst so gerade in dem Genre auf dem Markt ist…hier geht es um eine Frau die verdammt viel Mut beweist…die sich in einer Männerdomaine durchbeisst…die es allen zeigen will und unwahrscheinlich stark dabei rüber kommt…an manchen Stellen mag sie auch etwas zickig sein…aber, das machte es für mich nur authentischer…
mir hat die Art des Erzählens gefallen…der Schreibstil war dabei angenehm flüssig…und ich wurde bereits auf den ersten Seiten als Leser abgeholt und in die Story aufgenommen…ich fühlte mich dort wohl und durch die wortreichen Beschreibungen von Situationen und Szenen lief in meinem Kopf einfach ein Film ab…

die Themen der Story find ich gut gewählt und recherchiert…
die Charaktere, egal welche Rolle sie spielen, waren durchweg gut aufgestellt…
die Protagonisten konnten mich dabei am meisten überzeugen…sie sind eckig und kantig…lassen sich nicht groß von der Umwelt verformen…sie haben gemeinsam viel erlebt…nur eines haben sie scheinbar nie richtig gelernt…mit einander zu reden…auf Grund dessen kommt es zu diversen Zwischenfällen, die die beiden immer wieder zurück werfen…
Brooke hat gegen eine Menge Vorurteile zu kämpfen, in diesem von Männern dominierenden Sport…zum einen gegen ihre Familie…aber zum anderen auch gegen diverse Leute aus dem Motorcross-Stall…das macht sie an manchen Stellen unausstehlich…lässt sie sehr mädchenhaft dastehen…an anderer Stelle teilt sie wiederum sehr gut aus…weiss genau wie viel sie dem Gegenüber zugesteht und wann ihre Toleranzgrenze überschritten ist…
Matthew, als ihren besten Freund aus Kindertagen, mochte ich von Anfang an sehr gern als Figur…er weiß was er will und verliert seinen Fokus nicht…aber, er ist auch sehr zart und wirkt manches mal zerbrechlich…das macht ihn für mich empathisch…
als besten Nebencharakter würde ich auf jeden Fall Eric Guyette vorschlagen…er hat mir in seiner Art gut gefallen…mal vorlaut…mal undurchschaubar…mal nett…mal einfach ein Idiot…man kann nicht direkt erkennen welche Rolle er in dem ganzen Spiel spielt und das gefällt mir…erst zum Schluss klärt sich alles auf…

Fazit:
eine schöne Geschichte über eine selbstbewußte Frau…
kurzweiliges Lesevergnügen…

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