HeroIn

ich hatte mal wieder die Ehre…ich durfte ein Buch vorab lesen…
ich danke Christine Eder für das kostenlose Rezensionsexemplar ihres Buches „HeroIn“…
wie ich es so oft mache wenn ich ein Buch vorab lese, habe ich auch hier keinen Blick in den Klappentext geworfen…ich wusste also als ich anfing zu lesen nicht wirklich worum es geht…das lässt mich ein Buch immer unvoreingenommener bewerten…deshalb ist diese Bewertung auch ein bisschen anders geschrieben als sonst…ich habe mir nach einigen Seiten angefangen Gedanken dazu aufzuschreiben…deshalb kommt heute erst „mein Blick ins Buch“ und am Ende der Klappentext…

mein Blick ins Buch:
die Hauptcharaktere sind Elena und Valentin…
Elena: 19, macht gerade ein Praktikum bei einer Zeitung, studiert Journalismus…scheint aus armen Verhältnissen zu kommen…hasst den Wohlstand den reiche Menschen raushängen lassen…
Valentin: 26, aus reichem Haus…aber auch für sein Geld und seinen Wohlstand arbeitend…lebt in Luxus…umgeben von Geld, Frauen und auch Drogen…

Fazit nach den ersten 10% im Buch:
es werden die Charaktere von Elena und Valentin vorgestellt…zwei Menschen die wohl unterschiedlicher nicht sein können…
Elena wird beschrieben als ein sehr sozialer Mensch…sie kommt ursprünglich aus Russland…ihre Mutter in den Drogen untergegangen…sie wurde von einer deutschen Familie adoptiert, als sie 9 war…es zeichnet sich schon ab warum sie so gegen Wohlstand appelliert und auf die Liebe der Menschen hofft…

Valentin, arbeitet in der Firma seines Vaters…auch wenn man denkt „oh der kommt aus reichem Haus“, so muss er doch für sein Geld arbeiten…da er seinen Job gut macht, nimmt er sich das Privileg auf Partys nach seinem Maßstab…das wiederum stinkt seinem Vater sehr…

gemeinsamer Schnittpunkt der beiden bis dato: sie standen an einer Ampel nebeneinander…fuhren dann in verschiedene Richtungen davon…

der Schreibstil bis dato sehr angenehm…die Autorin beschreibt Szenen sehr ansprechend…und es kommen viele schöne Textpassagen vor…

in den nächsten 10% laufen sich Valentin und Elena immer wieder über den Weg…den Höhepunkt bringt ein Foto von Valentin in der Zeitung….geknipst von Elena…die Geschichte erscheint mir bis dato sehr sozialkritisch…das gefällt mir…

im Verlauf der Geschichte nähern sich Elena und Valentin immer weiter an…sie unterhalten sich über Gesellschaftsthemen und Valentin stellt einmal mehr fest wie oberflächlich seine sonstigen Damen waren und vielleicht auch sein bisheriges Leben…
er fängt an, Elena mit anderen Augen zu betrachten…und er verliebt sich in sie…und sie? nun ja, sie tut das selbe…aber, sie mag nicht zu ihren Gefühlen stehen…ist Valentin doch jemand, mit dem sie unter keinen Umständen Kontakt haben wollte…
die beiden nähern sich trotz allem an…aber, so richtig wird das nichts…der eine rutscht immer wieder in alte Verhaltensmuster und der andere, er mag von seinen Einstellung kein kleines Stück abweichen…
manchmal ist für zwei Menschen vielleicht auch einfach nicht die richtige Zeit…
über das Ende mag ich hier nicht wirklich etwas schreiben…endet sonst wieder in Spoilergefahr…und das wäre schade…macht euch lieber ein eigenes Bild davon…

ich finde das aufgegriffene Thema der Geschichte sehr gut…es ist was vollkommen anderes als was man sonst im Moment auf dem Büchermarkt in diesem Genre so sieht…die Themen, die angesprochen werden, sind sehr tiefgehend und so manches mal saß ich da und musste die Worte erst sacken lassen…
sämtliche Protagonisten des Romans sind sehr facettenreich beschrieben…sie haben so viele Ecken und Kanten an sich, das sie alle samt einfach interessant wirken…jeder auf seine Art…selbst die, die eigentlich nicht so eine positive Rolle spielen…
Szenen werden sehr bildlich dargestellt…es fiel mir leicht in diese Geschichte einzutauchen und mich mitnehmen zu lassen…
der Schreibstil ist in angenehmen Worten…kein prolliges Gehabe…keine übertrieben beschriebenen Sex- oder Erotikszenen…
es gibt einige witzige Stellen…aber genauso auch Stellen die traurig machen…oder die, die dich dazu auffordern die ein oder andere Person einfach nur schütteln zu wollen…ein Roman der also jedes Gefühl in dir bedient…so wie es sein soll <3

mein Blick auf Cover und Beschreibung des Buches:
das Cover hatte ich mir ja schon im Vorfeld angeschaut…es gefällt mir, aber es sagt wirklich nur ganz wenig über das Buch aus…
die Anordnung und Auswahl der Schrift finde ich sehr innovativ…so wie das Buch nicht von der Stange ist, so auch nicht die Gestaltung des Covers in Bezug auf Schrift und Anordnung…
den Klappentext habe ich mir jetzt mal durchgelesen…sonst könnte ich da nicht wirklich etwas zu sagen…
der Text zeigt schon viel Einblick in die Gefühlswelt der beiden Hauptprotagonisten…aber, ganz viele Themen finden dort noch keine Ansprache…denn dieses Buch steckt mit viel mehr voll gepackt, als nur das was der Klappentext verrät…

Klappentext:
Als Sohn eines Unternehmers und Top-Managers sind Valentin Wohlstand und eine sorgenfreie Karriere-Zukunft in die Wiege gelegt worden. Mit Partys, Alkohol- und Drogenexzessen und nicht zuletzt illegalen Straßenrennen verbringt er seine Nächte; Langeweile und Einsamkeit treiben ihn an. Valentin kennt nur sich selbst, die Bedürfnisse anderer stellt er stets unter seine und kann sich, bis auf seine zahlreichen One-Night-Stands, auf keine Gefühle einlassen. Bis er auf Elena trifft.
Elena weiß genau, was sie will: ihr Journalismus-Studium beenden, einen Mann finden, heiraten und dann den kleinen Vince aus dem Kinderheim adoptieren. Doch sie trifft auf Valentin. Und genau solche Typen kann sie überhaupt nicht ausstehen.
Elena berührt mit ihrer Ruhe etwas in Valentin und er kommt bei ihr runter. Doch das schätzt und hasst er zugleich. Er verliebt sich, doch liebt auch sein exzessives Leben und will sich seine Liebe zu ihr nicht eingestehen. Für Valentin ein bekanntes und doch neues Gefühl. Elena und die Liebe zu ihr wird für ihn eine der härtesten Drogen.

ich danke der Autorin für das bereitstellen eines kostenlosen Rezensionsexemplars

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