Ein Hauch von Frühling

da gibt es wieder etwas Neues von Christine Eder…und ich hatte die Ehre und durfte mal wieder für sie vorab lesen…oder testlesen? auf jeden Fall durfte ich ihr dabei alle Fehler melden die ich so fand…und falls ihr jetzt beim lesen auch noch was findet, dann behaltet es bitte für euch 🙂 …die Geschichte hat gut 420 Seiten…

wie es für mich mal wieder typisch ist, habe ich mir den Klappentext zum Buch nicht angeschaut als mich Christine fragte ob ich Lust hätte, als eine der ersten ihr Buch zu lesen…tja…und somit fuhr ich wirklich Karussell beim lesen…
der Spannungsbogen ist sehr angenehm gehalten…immer passiert irgendwas…immer hält man kurz mal die Luft an…spürt die Schmetterlinge im Bauch…oder halt die Unruhe…

es ist ein Jugendbuch, welches Christine Eder da geschrieben hat…man merkt es, besonders wenn man andere Bücher von ihr kennt, an der Einfachheit der Sätze…sie sind nicht so komplex…das ist nichts schlimmes…man muss es nur wissen, finde ich…und bei mir hat es auch ein paar Seiten gedauert, bis ich mich mit dem Schreibstil arrangieren konnte…alles ist ein bisschen weniger kompliziert…zumindest vom lesen und verstehen her…

erste Freundschaften zwischen Jungen und Mädchen…die erste Liebe…erste Vorstellungen von Werte und Normen…wer will ich sein? wie sollen andere mich sehen? irgendwie findet man sich in dieser Geschichte selbst ein Stück  wieder…zumindest ging es mir so…
dieses ringen nach Zensuren…erreichen von selbst gesteckten Zielen…
ist es egal wo ich her komme?…kann ich alles erreichen?…wenn ich es nur will…stimmt das? oder ist es vielleicht doch nicht ganz so einfach, wie man uns immer glauben lassen mag…

der Neue von Christine Eder hat natürlich auch wieder das Thema Migration mit aufgegriffen…
und das Thema Liebe kommt auch nicht zu kurz…

erzählt wird die Geschichte von Elli…sie beginnt als Elli 13 Jahre alt ist…der Erzählstil ist irgendwie….hmm…wie beschreibe ich das? also beim lesen habe ich das Gefühl das Elli rückblickend ihre Geschichte erzählt…sie erzählt von ersten Freundschaften zwischen Jungs und Mädchen…und sie endet bei ihrer großen Liebe…einer Liebe, die sie auf Dauer zu erdrücken scheint…einer Liebe, für die sie bereit war, alles zu geben und die ihr am Ende so viele Fesseln gesetzt hat, das sie nicht mehr atmen konnte…einer Liebe die nicht auf gegenseitiges Vertrauen basierte…

zu Beginn der Story sind die Dialoge und Eindrücke noch kindlich oberflächlich beschrieben…am Ende ist alles sehr tiefgreifend…
die Protagonistin wächst…wird erwachsen…sie kämpft…um ihr Ansehen…ihre Liebe…ihr Leben…um sich selbst…
bei Edwin hätte ich mir gewünscht das er auch mehr wächst und reift…am Ende könnte man meinen das er 18 und sie über 20 ist…mir fehlt sein Weitblick…Einsicht…der Wunsch zu erkennen was er Elli antut…
ich hoffe das da Teil zwei etwas für mich bereit hält…
die Autorin konnte gut die Situationen und Gedanken der Charaktere in Worte fassen…ihnen so viel Leben einhauchen, das es als Leser möglich ist, Bilder herauf zu beschwören…so mag ich das…

und nun noch der Blick auf den Klappentext:
* Jugendlich, süß und romantisch * Für die dreizehnjährige Elli beginnt ein neues Leben in einem völlig fremden Land. Während sie versucht in der Schule mitzukommen, lernt sie in den nächsten Monaten viele neue Freunde kennen. Mit fünfzehn Jahren trifft sie auf ihre erste große Liebe, Edwin. Auch wenn das Glück nicht gleich auf ihrer Seite ist, übersteht deren Liebe einiges. Für Elli beginnt ein neues Kapitel in ihrem eigenen Liebesroman, der alle frohen Farben entfacht. Sie versprechen sich, sich für immer zu lieben. Es scheint so zu sein, dass nichts und niemand auf dieser Welt ihre überwältigenden Gefühle je brechen kann. Doch kann Liebe auch zu gewaltig werden?

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